hmm, da ich bis auf den Händler bereits alle Berufe hatte, kann ich denk ich ein wenig dazu sagen ... davon abgesehen is mir grad langweilig und mich freuts, dass im forum wieder ein bisschen was los ist
jedenfalls hmm, naja wo fangen wir an:
Ich denke, ein Aspekt, einen (oder auch keinen) Beruf zu haben, ist es einfach, dieses Feature möglichst spaßbringend zu nutzen. Nun mag sich darunter jeder etwas anderes vorstellen, aber ich denke, allgemein lässt sich das beschreiben durch Begriffe wie
-> spielerischer Vorteil
-> Beschäftigung (meint also das "Etwas-Tun-Können" ... also quasi unser Antrieb, wieso wir hier immer wieder rumklicken und nicht so nen wippenden Vogel neben die Maus platzieren... wisst ihr, was ich meine? diese dinger, die man z.b. neben ein wasserglas stellen kann und wos dann so aussieht, als würd es trinken

)
Nun denke ich, dass ein Spieler seine Berufswahl von diesen (und vielleicht anderen, die mir gerade nicht einfallen) Aspekten abhängig macht.
Und ich finde, allein durch diese beiden Betrachtungen, kann man schon die Berufsverteilung ableiten:
Händler: (da ich das nie selbst war, hier nur meine Vorstellungen vom Händlerberuf)
-> Kann einmal pro Tag einen Klick machen, um Gold zu klauen und einmal die Woche die Kurse neu einstellen.
In meinen Augen kein Anreiz, Händler zu werden, weils nicht wirklich etwas "spaßiges" zu tun gibt..
-> Spielerische Vorteile recht gering: Einnahmen aus Handelsaktionen, wobei man quasi genötigt ist, den minimalkurs zu fahren. Darüberhinaus muss man sich den (wie ich vermute nicht allzutollen) Handelsumsatz im Spiel mit allen anderen aktiven Händlern teilen.
Daraus ergibt sich natürlich, dass es für jeden einzelnen Händler lohnender ist, wenn es wenige Händler gibt, also wird jemand, der Händler werden wöllte und nicht unbedingt einer der ersten drei ist, vielleicht doch von dieser Wahl abrücken.
Also haben wir dadurch quasi automatisch eine Beschränkung auf <5 Händler geschaffen (die durch Langzeitumodeler und Löschungen dann natürlich weiter zusammenschrumpft).
Arbeiter:
-> einzige Berufsspezifische Aktion, die man ausführen kann, ist, einmal die Ressoucensorte festzulegen und wenn man lustig ist, sie vielleicht alle paar Wochen mal zu ändern... also Unterhaltungsgewinn durch Arbeiterberuf = 0.
-> spielerische Vorteile: Man erhält mehr Ressourcen (im höchsten Rang 7,5% auf ein Sorte). Allerdings, naja wie soll ich das ausdrücken ... 7,5% sind nicht unbedingt wenig. Aber wenn ich jetzt durch den Arbeiterberuf eben statt 100 mio Met/ Tag nun 107,5 mio Met/Tag produziere ...
das ist doch ein Krümelchen, das nun wirklich unbedeutend ist. Für solch einen Zugewinn kann man auch 25minuten lang ein paar Drohnen durch die Gegend jagen.
Dieses (also, dass ein Arbeiter etwas geschenkt bekommt, für das ein nicht-Arbeiter nur minimal mehr Aufwand betreiben muss, um es auch zu haben) in Verbindung mit dem für Aktiv-Agressive Spieler unkompensierbaren Nichtvorhandensein großer Schiffe, macht den Arbeiter gerade für "größere" Spieler äußerst unattraktiv.
(Wieso bist du eigentlich die ganze Zeit einer?

)
Pirat:
-> Hier hat man endlich mal etwas zu tun! Kaperflotten verschicken, Routen planen, Plünderberichte lesen. Und ich muss sagen, das hat auch mir seinerzeit viel Spaß gemacht. Dann allerdings kam diese Sache mit dem sicheren Flug und die Mobilmachung der Handelsbasis... und damit wären wir bei den...
-> spielerischen Vorteilen: Es soll jetzt nicht so aussehen, als ob man nichts mehr kapern könnte, aber es ist schon eine deutliche Beschneidung der Gewinne (man bedenke dazu noch die Produktionseinbußen als Pirat / oder wurde das schon abgeschafft).
Jedenfalls ... man hat erheblich weniger Kaperungen, weniger Erfolgsnachrichten, weniger Spaß, als früher noch.
Dazu kommt eben, dass es quasi nichts kostet, sich komplett (!!) vor Kaperungen zu schützen.
Dieses hat zumindest bei mir zu einer gewissen Frustration geführt, weil ich wusste, dass ich selbst quasi nichts aktiv tun konnte und nur auf die Faulheit anderer angewiesen war, um Proft zu machen.
Darüberhinaus auch noch die enorme Einschränkung des Handels.
Forscher:
-> Je nach eigenem Fortschritt sehr viel oder sehr wenig zu tun. Fängt man gerade an, so kann man als Forscher Stunden um Stunden damit verbringen, sich alles zusammenzuklauen, was man klauen kann. Man hat einfach immer was zu tun. Ist das allerdings dann irgendwann erledigt, fällt diese Art der Bschäftigung (die ja die einzige ist, die man hat) komplett weg.
Und jetzt? Jetzt kann man gar nichts mehr tun als Forscher. Man hat lediglich noch den ...
-> Vorteil, dass man etwas billiger und schneller forschen kann, jedoch hat die Forschung hier ja einen recht geringen Stellenwert und man kann nichts, was nicht jeder andere auch könnte ... auf die paar Milliönchen kommts dann auch nicht mehr wirklich an
Nun zu den beiden Top-Platzierten:
Krieger:
-> Als Krieger kann man zwar nicht wirklich viel tun, genaugenommen kann man überhaupt nichts tun, aber man hat einen (und ich denke, das ist mit großem Abstand der Hauptgrund, krieger zu werden) ziemlich guten ...
-> Vorteil: Man fliegt automatisch sicher. Kein nerviges Häkchenmachen, wenn man raiden will, wenn man saven will, wenn man sonstwas machen will. In Verbindung mit den sehr hohen Spritkosten von Drohnen wird denke ich fast jeder, der viele Drohnen benutzt, automatisch Kieger werden.
Bei mir war das der einzige Grund, Krieger zu werden.
Ah da fällt mir gerade ein... man kann ja doch etwas tun als Krieger (und als Forscher ja auch noch, hui!): Bomben!
Aber ... seien wir mal ehrlich ... benutzt das irgendjemand ernsthaft?
Und nun zum "Sieger"...
Artefaktjäger:
-> Man hat jeden Tag ein Quest mehr zu erledigen. Was je nach Quest 1min - 6h dauern kann. Naja viel mehr zu tun hat man allerdings nicht.
-> spielerische Vorteile: Man sieht (angemessene Spionageforschung vorausgesetzt) die Artefakte seines Opfers, was einem viele böse Überaschungen erspart (man hat jedoch auch das Risiko des doppelten Nachteils ...). Man bekommt meistens mindestens 8 Gold pro Tag durch "einfache" Quests. (Tut man sich die 6 Stunden Warterei an, kann man ja ohne Probleme auch jeden Tag 10 haben.)
Außer Konkurrenz läuft der...
Arbeitslose:
-> viel tun kann man nicht, ich denke, der Reiz an diesem "Beruf" ist einfach das "sich jeden Tag auf das Ereignis freuen" ... ich meine, es ist wie Weihnachten ... jeden Morgen kann man gucken, was für ein Geschenk man bekommen hat. Ansonsten hat man eben keine der Nachteile der Berufe. Aber eben auch...
-> keine Vorteile
Allein durch diese Beiden Aspekte als Grundlage, ergäben sich folgende beiden Abstufungen (natürlich eine etwas subjektive Wertung aber sie spiegelt doch irgendwie das Gesamtbild wieder):
Unterhaltungswert:
Pirat > Artefaktjäger > Arbeitsloser > Forscher > Händler > Arbeiter > Krieger
Spielvorteile:
Artefaktjäger > Krieger > Pirat > Forscher > Arbeitsloser > Händler > Arbeiter
Vergäbe man nun 7..1 Punkte, erhielte man:
Artefaktjäger: 13
Pirat: 12
Forscher: 8
Arbeitsloser: 8
Krieger: 7
Händler: 5
Arbeiter: 3
Nun sollte man aber noch wichtige Sonderpunkte beachten:
1. Es ist sehr bequem und für aktive Drohnenspieler einfach notwendig, Krieger zu sein.
2. Für Ausübung des Piratenberufs ist es notwendig, "Ahnung vom Spiel" zu haben und aktiv zu sein ... soll heißen: Wohin gehören die Planeten? Man muss viele Schiffe haben. Die Handelsbeschränkung ist zwar nicht so ein gewaltiger Nachteil, aber dennoch unbequem.
Berücksichtigt man dies, in Verbindung mit dem Aspekt des Forschers, nur am Anfang wirklich profitabel zu sein, ergäben sich denke ich in etwa die von dir angesprochenen Verteilungen.